bullshit

Podcast Analytics 2019.1

Da arbeite ich ewig — oder drei Tage — an einem Projekt und finde hier noch etwas, das ich besser machen kann, oder dort drüben. Aber irgendwann muss ich gut auch einfach mal gut sein lassen. Und dann kommt eigentlich der be­frie­di­gends­te Teil des Ganzen: Hier ist es jetzt ein Blogpost, im Büro eine Mail an alle. Ein schrift­li­ches „Hey, seht mal alle her, was ich erreicht habe! Schaut euch das Ergebnis an! Gebt mir Feedback und findet es gefälligst mindestens genauso gut wie ich!!!!”. Ein Blogpost — oder eben eine Mail — dass etwas fertig geworden ist.

Gerade weil ich weiterlesen.

Einfach aufgehört

Als ich vor einem Monat gelernt habe, woher das Popcorn im Kino kommt, war mir noch nicht klar, dass ich einen Monat später keinen Bock mehr auf Kino — und Popcorn — haben würde. Damals schrieb ich:

(Eigentlich wollte ich so Kram mal auf den Blog statt auf Twitter posten.) (Quelle)

Auch wenn ich eventuell etwas vor­be­las­tet bin, mag ich Podcasts. Heute habe ich den „Alles gesagt?“-Podcast der ZEIT in meinem Feedreader entdeckt. Um kurz das Konzept zu zitieren:

Wir befragen au­ßer­ge­wöhn­li­che Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt "alles gesagt" sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei weiterlesen.

Mehr als 2FA

tl;dr

Facebook ist scheiße, nutzt 2FA, aber nehmt 1 App dafür.

Lang­fas­sung

Vor Jahren war ich mal auf einer Cryp­to­par­ty in Heidelberg. Ich glaube, es war das erste Mal, dass ich Cheatha in Fleisch und Blut traf. Cheatha erzählte uns damals etwas über die Zwei-Faktor-Au­then­ti­sie­rung (2FA). Sinngemäß sagte er, dass man dafür für gewöhnlich eine Te­le­fon­num­mer angeben müsse, um den Token per SMS zu­ge­schickt zu bekommen.

Dass 2FA auch über Hardware-Token oder Apps wie den Google Au­then­ti­ca­tor, OTP Auth oder FreeOTP funk­tio­niert, das war entweder nicht Teil des Vortrags oder ich erinnere mich einfach nicht mehr daran. Vielleicht auch beides.

Mein jüngeres Ich war damals weiterlesen.

Out of my 7Mind

Frohes Neues. Zeit für neue Vorsätze: Ich spüre es, 2019 wird mein Jahr! Und weil das Glück nicht vom Himmel fällt — von Brand­bom­ben auf Dresden vielleicht mal ab­ge­se­hen — muss ich da eben nachhelfen: Ich möchte re­gel­mäs­sig meditieren. Das soll ja angeblich gut für mich sein.

Für den Anfang erschien mir eine geführte Meditation mithilfe einer App durchaus sinnvoll. Ich gab mir einen Ruck, in­stal­lier­te mir 7Mind und erstellte mir ein Be­nut­zer­kon­to. 7Mind ist eine App für geführte Meditation auf Deutsch. Die Me­di­ta­tio­nen dauern rund 7 Minuten und lassen sich so relativ gut in den Tag einbauen. Es gibt einen sie­ben­tei­li­gen weiterlesen.

angst vorelektro

Ich bin im Urlaub. Das Internet hier ist langsam und so wird im Urlaub so manch schlechte An­ge­wohn­heit sichtbar. Es gibt zu viel gutes Essen und ich kann der Versuchung nicht wi­der­ste­hen. Und es gibt Au­to­zeit­schrif­ten eines — nett formuliert — streit­ba­ren Verlags, um dessen Produkte ich üb­li­cher­wei­se einen großen Bogen mache.

Ich finde Autos kacke, aber was weiß ich schon als verwöhnter Großstäder mit einem Luxushobby, der gerne überall einen groß­ar­ti­gen, fahr­schein­lo­sen ÖPNV und überhaupt keine Not­wen­dig­keit für einen mo­to­ri­sier­te In­di­vi­du­al­ver­kehr hätte? Zu diesem groß­ar­ti­gen ÖPNV können auch selbst­fah­ren­de Autos mit Elek­tro­an­trieb gehören, die der Ge­sell­schaft und nicht ir­gend­wel­chen Pri­vat­un­ter­neh­men weiterlesen.

Gedruckte Zeitungen und Notizbücher

Vor rund zwei Wochen blug ich über Zeitungen. Seitdem ist fast nichts passiert: Ich habe mir jeweils Donnerstag zwei gedruckte Ausgaben vom Freitag gekauft. Und beide Ausgaben tat­säch­lich gelesen. Aber weil Tra­di­tio­nen meistens pro­ble­ma­tisch sind, verhindere ich die Bildung einer neuen gleich mal — und kaufe mir den neuen Freitag Freitag.

Einen Text in einer gedruckten Zeitung zu lesen ist etwas anderes als denselben Text auf dem Tablet zu lesen. Das hat weniger mit dem Text als viel mehr mit dem Medium zu tun. Eine Zeitung kann ich in einzelne Bücher zerlegen und falten. Wenn ich das Gleiche — und dasselbe weiterlesen.

Ich will gerade nicht.

Ich bin krank­ge­schrie­ben. Irgendwann am letzten Wochenende habe ich mir eine Erkältung ein­ge­fan­gen, die den Spieß dann kurzerhand umdrehte und mich ihrerseits nicht mehr losließ. Nun verbringe ich meine Zeit also zwischen Schlaf, Aspirin Complex und Ka­mil­len­tee auf dem Sofa. Eine Staffel „The Punisher“ habe ich ebenso hinter mir wie diverse Artikel der New York Times und vier Teile einer groß­ar­ti­gen, vier­tei­li­gen arte-Do­ku­men­ta­ti­on über die Zeitung aus New York und Donald Trump. O tempora, o mores.

Und dann lese ich ein Interview mit Julian Reichelt, der die BILD mit eben jener New Yorker Zeitung vergleicht:

Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass weiterlesen.

Ein Jahr Codestammtisch

Wer mir auf Twitter folgt, dürfte es schon lange mit­be­kom­men haben: Seit einem Jahr nehmen ein sehr guter Freund und ich gemeinsam einen Podcast auf — seit Ende August mit er­schre­cken­der Re­gel­mä­ßig­keit. Alle zwei Wochen erscheint eine Folge des Codestamm­tisch und es ist mir wichtig, das einfach mal in meinem Blog zu erwähnen.

Beim Codestamm­tisch reden Max und ich ein Getränk lang über alle möglichen Themen mit einem Bezug zur Soft­ware­ent­wick­lung: Es gibt eine Folge zum Thema Ver­si­ons­kon­trol­le, es gibt eine Folge, in der wir uns über unsere Er­fah­run­gen mit Re­crui­ter*in­nen un­ter­hal­ten, wir hatten bisher drei Gäste und sogar zwei Folgen weiterlesen.

Voucher für den 35C3 gesucht

Anfang Oktober hatte ich kein Geld und dann startete auf einmal aus heiterem Himmel der Vorverkauf für den 35C3, den dies­jäh­ri­gen Congress.

Jemand schenkte mir das Geld für das Ticket und das hat mich ein bisschen sprachlos gemacht. Unendlich dankbar bin ich immer noch. Ich habe mir selbst gesagt, dass ich das an jemand anderes wei­ter­ge­ben möchte. Und jetzt habe ich wieder Geld und möchte das einlösen: Ich möchte einem Menschen, der es sich sonst nicht leisten könnte, das Ticket für den Congress zahlen.

Es gibt eine Bedingung: Auf dem Congress turnen genug weiße, he­te­ro­se­xu­el­le Männer rum, noch mehr braucht es nicht. weiterlesen.

Barcamp Rhein-Neckar 2018 in Heidelberg

Am 22. und 23. September 2018 fand das dritte Barcamp Rhein-Neckar zum dritten Mal im Dezernat 16 in Heidelberg statt. Nachdem wir es 2015 gegründet und 2016 wiederholt haben, war ich natürlich auch dieses Jahr wieder dabei. Das Team um Adrian und Valentin hat Groß­ar­ti­ges geleistet.

Das BCRN — ei­gent­lich, so habe ich gelernt, müsste es es „Hei­del­Cam­p“ oder „R­heinNe­ck­ar­Cam­p“ heißen — ist eines der kleineren Barcamps in Deutsch­land, aber vielleicht gerade deswegen ein sehr feines. Dieses Jahr gab es eine Ko­ope­ra­ti­on mit WikiDACH, dem deutsch­spra­chi­gen Wiki-Barcamp. Weil beide Camps sonst wahr­schein­lich nicht statt­ge­fun­den hätten, schlossen sich die Orga-Teams einfach kurzerhand zusammen weiterlesen.

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